Ausstellungen

Artist in Residence – Helen Goodwin 17.-25. Juni 2016

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Art Residency – Helen Goodwin, England

Korrespondenzen und Verwobenheit

Die Künstlerin Helen Goodwin lässt sich für ihre Arbeiten von der jeweiligen Umgebung anregen, in der sie sich aufhält. Jeder Ort enthält seine Geschichten, solche, die man kennt und andere, die man zu ahnen meint. Das Offenkundige und das Verborgene, das, was den Ort sachlich beschreibt und das, was über ihn erzählt wird, sind Inspirationsquellen für Installationen und Performances.

«Meine Arbeit korrespondiert direkt mit dem Ort und der Umgebung», sagt die Künstlerin.

Der Kunst Kiosk lädt Helen Goodwin ein, vom 10.-26. Juni 2016 vor Ort zu arbeiten. 

Es ist die erste Art Residency, die der Kunst Kiosk vergibt. Ein Experiment und ein Abenteuer, das für das Programm des Kunst Kiosks neue Wege eröffnet.

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Im Herbst 2015 hatte Helen Goodwin den Kunst Kiosk für drei Tage besucht, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Sie hat den Ort erkundet, sich über die Gemeinde Baar und ihre Geschichte informiert und erste Arbeiten skizziert. An diesen ersten Erfahrungen wird sie im Sommer 2016 anknüpfen. 

Helen Goodwin: «So, wie meine Auseinandersetzung sich vertiefen wird, wenn ich den Ort wirklich sehen werde und die Leute kennenlernen kann, die dort wohnen, werden sich meine jetzigen Ideen weiter  entwickeln und verändern.»

Die reiche Geschichte des Kunst Kioskes von der Schuhmacher Werkstatt über die Arbeiterbibliothek zum Goldschmiede Atelier bis zum Dislozieren des Gebäudes faszinieren sie. 

Eine grosse Entdeckung war die Spinnerei Baar. Die Fäden und Garne, die dort produziert wurden, würde die Künstlerin gerne verwenden. Der Kunst Kiosk wird sie darin unterstützen, ehemalige Mitarbeiter der Spinnerei zu finden, welche Fasern und Fäden der Spinnerei aufbewahrt hatten.

Papier, Garne und vorgefundene Materialien sind Mittel, mit denen Helen Goodwin installativ auf die Umgebung reagiert. Ihre Arbeiten sind raumgreifend. Sie werden das Innere des Kunst Kioskes mit ihrer Magie erfüllen und möglicherweise in den Robert Fellmann Park hinausgreifen. 

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In der ersten Woche ihres Aufenthaltes wird Helen Goodwin zurückgezogen arbeiten. 

Am 17. Juni wird sie sich und ihre Arbeit den Besuchern und Besucherinnen des Kunst Kioskes bei einer Vernissage vorstellen. Die Arbeit wird in der folgenden Woche weitergeführt, als Work in Progress, der für das Publikum miterlebbar sein wird. 

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 Hoffnung+Kiwi – Die letzte Arbeit 16.-29. Mai 2016

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Was verbirgt sich hinter Hoffnung+Kiwi? Welche Art von Treibsatz haben sich die beiden jungen Künstler montiert? Und: Ist Hoffnung+Kiwi wirklich jene postkulturelle Aufwertung, die Zug bitter nötig hat? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, lässt Hoffnung+Kiwi den Schleier der traumatisierenden Selbstinszenierung fallen und spricht unverblümt durch bunte Blüten. Stets selbstkritisch, aber immer hochlobend entführt Hoffnung+Kiwi die Leser auf eine Reise in das Spannungsfeld zwischen Fantasie und Fülle. Verspielt und unberechenbar nimmt der querulante Inhalt unerwartete Wendungen und verlangt des Lesers letzten Tropfen Glaube an Freiheit.

HOFFNUNG+KIWI – Die letzte Arbeit
Vernissage:
Donnerstag, 19. Mai, 17 – 20 Uhr
Ab 18 Uhr und zwischendurch WELTRÄUMER für s’Ohr
Offen: Jeweils Di, Mi, Do, Sa von 17 – 21 Uhr

 

 

 

Rafael Casaulta – Artist in Residence 01.03.-12.03.16

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Der Baarer Rafael Casaulta wird im Kunstkiosk im Rahmen der Reihe «Artist in Residence» zwei Wochen lang öffentlich arbeiten.

Im Kunstkiosk geht Rafael Casaulta mit seinem Thema «Wasteland» in tiefe Abgründe. Casaulta beschreibt den Ist-Zustand von «Wasteland» als eine Einöde, eine rauhe Welt bevölkert von vielen verschiedenen Gestalten. Gut und Böse sind in «Wasteland» schwer voneinander zu unterscheiden. Sünde gehört hier zum Tagesgeschäft.

In den zwei Wochen wird er einerseits an seinem künstlerischen Tagebuch arbeiten. Das ist eine Kombination von Texten und Bildern. Andererseits heisst er Besucher täglich willkommen. Man darf ihm über die Schultern schauen, mit ihm in seine «Wasteland»-Welt eintauchen und etwas über die Geschichten und Abenteuern deren Bewohner erfahren. An jedem Tag wird er eine Wand neu besprayen. Die Figuren aus seiner Fantasiewelt geben dabei das Thema vor.

Rafael Casaulta wird am Samstag, 5. März sowie an der Finissage, die gleichzeitig Vernissage seines zweiwöchigen Aufenthaltes ist, mit Konzert und Jam-Session seine Ausstellung bereichern. Es können aber auch zusätzliche, kurzfristig angesagte Aktionen noch dazu kommen. Seien Sie neugierig und schauen Sie ungeniert rein!

Rafael Casaulta

Der heute 23-jährige Baarer Rafael Casaulta war schon während der Schulzeit künstlerisch sehr aktiv und hat als Sänger in der Punkband Whitefield mitgewirkt. Da hat er auch seine erste Erfahrung mit Songwriting gemacht. Das musikalische Schaffen hat ihn fasziniert und so hat er bald seinen eigenen Stil gefunden. Zur Zeit tritt er hauptsächlich als Solo-Performer mit «R-we-alone» auf.

Seine Begeisterung und die Leidenschaft für das bildnerische Gestalten hat er ebenfalls in seinen Jugendjahren entdeckt. Er hat den Vorkurs an der Hochschule Luzern erfolgreich abgeschlossen und wird ab diesem Sommer in Berlin an der Akademie der Künste sein Studium als Illustrator und Grafiker beginnen.

Der junge ambitionierte und vielseitige Künstler konnte schon an verschiedenen Ausstellungen mitwirken. Zuletzt an der Ausstellung «WILD!» in der Shedhalle in Zug. Den Baarerinnen und Baarern wird er vielleicht noch in Erinnerung sein als er für die Kunstkiosk Ausstellung «Zukunft hat Herkunft – Robert Fellmann meets Graffiti», die Wände der Sattlerei Heinrich beim Kunstkiosk kunstvoll besprayt hat.

 

Klein und fein – Weihnachtsausstellung 18.11.-19.12.15

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Bruno Schlatter – „Der Störfall“  2.-31.10.15

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BRUNO SCHLATTER

Bruno Schlatter liegt seit über dreissig Jahren quer in der Kulturlandschaft. Er versammelt verschiedene Werke und Werkausschnitte aus seiner vielfältigen Arbeit und bpräsentiert seinen eigenen Kunstkiosk, schliesslich war er anfangs Jahrtausend als Stör-Schriftsteller auf Tour. Der altehrwürdige Kiosk darf nochmals sein, was er früher war: Hort der vielen kleinen Dinge. Es finden sich Zeitungen, Bücher, Souvenirs, Papeteriewaren, Süsses und Getränke, sogar ein Glückskettenlos können Sie kaufen!

An verschiedenen Tagen setzt er zusätzlich unterschiedliche Schwerpunkte.

1964 in Schöftland geboren, startete Bruno Schlatter früh als Autor, kam mit Musikern zusammen, verband Musik & Lyrik, begann selber zu musizieren, zu filmen, Radio zu machen, später zu bloggen und gründete am 1. April 2009 eine neue Nation: die anarchistische Monarchie Noseland. Dieses Gesamtkunstwerk kann durchaus als ungeschriebene Literatur betrachtet werden, ein fortlaufendes Theaterstück in verschiedenen Akten auf einer wunderbaren Wiese.

Bruno Schlatter bewegt sich als Schaffender in den verschiedensten Medien, experimentiert, dokumentiert und setzt sich mit unterschiedlichsten Themen auseinander, wie 2014, als er 105 Tage lang über Sagen im Alpenraum bloggte oder dass er am Radio historische Themen wie die grossartige Auswanderung des Andres Dietsch aus Aarau recherchiert.

Programm

Sa 3. Oktober: 10 – 14 Uhr: Königliche Audienz

König Bruno der Erste und Letzte von Noseland ist in der Ausstellung und beantwortet gerne alle möglichen und unmöglichen Fragen

Sa 10. Oktober: 10 – 14 Uhr: Radiotime

Nebst der Ausstellung laufen Schmankerln aus 15 Jahren Radiosendungen von Nosenoise

Fr 16. Oktober 19 – 22 Uhr: Noselandfilme

Wer mehr über Noseland wisssen will, kann hier alles sehen: Videodokumentationen und Kunstfilme rund um Noseland

Sa 17. Oktober: 10 – 14 Uhr: Lesomat light

Bruno Schlatter hat für die Expo 2000 die lesende Maschine namens Lesomat erfunden. Diesmal präsentiert er eine neue Version des gleichen Prinzips.

Fr 23. Oktober 19 – 22 Uhr: Kunstfilme

Eine Zusammenstellung der Kunst- und Experimentalfilme von Bruno Schlatter

Sa 24. Oktober: 10 – 14 Uhr: Music on the rocks

Ausschnitte aus den Musikwerken Bruno Schlatters

Sa 31. Oktober 10 – 14 Uhr: Finissage mit Überraschung

http://www.noseland.ch

 

 

Elvira Meierhans-Sax – „Gömmer eis go zieh?“  4.-26.09.15

Geschichten und Bilder von den verschwundenen Gasthäusern, Wirtschaften und Beizen in Baar.

Vernissage: Freitag, 4. September, 17-20 Uhr

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http---cdn.guidle.com-files-pics-201531740275980.6832256714241025.jpgZukunft hat Herkunft» – Robert Fellmann meets Graffiti

von Brigitte Moser, Mirjam Weiss und Grazia Portmann

Ausstellung: 30. Mai bis 27. Juni 2015

im Robert-Fellmann-Park und im KunstKiosk Baar

Öffnungszeiten KunstKiosk Baar: Samstag, 10 bis 14 Uhr,  6. Juni, 13. Juni, 20.06., 27. Juni

Die Ausstellung im Park ist immer zugänglich.

IMG_2653Vernissage: Samstag, 30. Mai 2015, 17 Uhr

Festliche Vernissage mit Alphornbläser-Trio, Jodlerclub Heimelig Baar, Tomahawk & Cut-EFX, Dirty Hands und offizielle Taufe des noch namenlosen Parkes.

Führung durch die Ausstellung mit Brigitte Moser, Ansprache Andreas Hotz.

Baars Zukunft rückt mit Überbauungen von der Marktgasse her dem Robert-Fellmann-Park auf die Pelle. Das Dorfbild verändert sich, Heimat geht verloren. Die Ausstellung «Zukunft hat Herkunft» zum Leben und Wirken Robert Fellmanns ehrt den in Jodlerkreisen berühmten Komponisten und Dichter und erinnert die Baarer Bevölkerung gleichzeitig an den Standort und die Qualität der grünen Oase, die ihren Namen dem Musiker verdankt. Parallel dazu lässt eine Aktion in der Nachbarschaft die Zukunft neu denken: Mit heutigen Mitteln setzen Graffiti-Künstler einen Kontrapunkt zum Uniformen der Zentrumsbebauung und beleben die Schuppen an der Florastrasse für einen Monat mit ihren Bildern.

In der Ausstellung im Park wird die Geschichte von Robert Fellmann basierend auf der Biografie „Robert Fellmann 1885 bis 1951“. Gestaltet hat die Stelen Regula Meier.

Im Innern des KunstKiosk ist unter anderem der Film von Willy Leuzinger aus dem Jahr 1927 zu sehen.

Intermezzo: Samstag, 13. Juni 2015, 11 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit Mirjam Weiss

Trachtengruppe Baar (Chor und Jugendtanzgruppe) – nur bei trockenem Wetter

 

FotografieBLOCKHAUS

Fotografien von CHRISTIAN HARTMANN

Ausstellung: 24. April – 16. Mai 2015,

Vernissage: 24. April 17 – 20 Uhr

Christian Hartmann hat die Befestigungsbauten des Atlantikwalls zwischen der Girondemündung und den baskischen Städten Bayonne und Biarritz in mehreren winterlichen Einsätzen mit der Kamera festgehalten. Die Bauten aus dem Zweiten Weltkrieg stehen manchmal nahe am Wasser, so dass sie bei Flut vom Atlantik umspült werden. Langsam zerfrisst das Salz die Betonfestungen. Das einst Bedrohliche hat sich gerade auch durch die immer wieder neu aufgebrachten Graffitis zu einer gewissen Leichtigkeit gewandelt.

Christian Hartmann_Blockhaus_ 2015_kleinDer Fotograf Christian Hartmann wurde 1957 in Zug geboren, ist in Baar aufgewachsen und lebt heute in Beromünster. Er studierte am Konservatorium Luzern Kontrabass. Fotografieren brachte  er sich selber bei, was er nicht bei seinem Vater, einem ausgebildeten Fotografen, lernte. Er arbeitet als Musiker und ist als Hausfotograf für Nidwaldner Museum tätig. Er verfolgt eigene themenbezogene Projekte in Schwarzweiss und vermehrt auch in Farbe.

 

 

Die Papierstadt meines Onkels von Philipp Christen

Papierstadt-Web

Vernissage:  Freitag, 20. März 2015, 17 – 20 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag, 10 – 14 Uhr

21. März , 28. März, 4. April, 11. April

 

Einzigartig!
Wohnhäuser, Werkstätten und Hotels im Fin de siècle Stil Arnold Huser in seiner Jugend auf Papier gezeichnet. Eine ganze Stadt im Kleinformat und mit einem unglaublichen Reichtum an Details ist dabei entstanden.

Der spätere Herrenschneider Arnold Huser ist als einfacher Bauernsohn in Alt St. Johann/SG aufgewachsen, weit entfernt von grösseren Städten oder Dörfern. Während des zweiten Weltkrieges, als Papier Mangelware und teuer war, zeichnete er die Häuser auf Zuckerstock-Papier.

Aus der Hinterlassenschaft seines Onkels macht Philipp Christen nun erstmals die rund 200 Papierminiaturen der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Weihnachtsausstellung KLEIN + FEIN

Weihnachtsausstellung

Weihnachtskunstmarkt im KunstKiosk Baar

29. November – 20. Dezember 2014

Öffnungszeiten: Samstag, 10-14 Uhr

Kleinigkeiten witzig verpackt, Miniaturen, Süssigkeiten und Kunstkarten. Originelle Mitbringsel zu Weihnachten von Künstlern und Künstlerinnen.

 

Pressebild3_Lisa_Catena_Tippmamsell_Foto_Christoph_Hoigne

Lisa Catena, Komikerin, Satirikerin und Liedermacherin

Samstag, 6. Dezember 2014, 20.00 Uhr

Achtung: die Platzzahl ist beschränkt.

 

Unser Adventsfenster öffnen wir in diesem Jahr mit einem aussergewöhnlichen Anlass. Lisa Catena verwandelt den KunstKiosk in das kleinste Theater der Schweiz. In ihren Chlaussack hat sie Ausschnitte aus ihrem Programm eingepackt.

Lisa_Catena_Foto_Christoph_Hoigne_2709Lisa Catena begann vor 15 Jahren ihre Bühnenkarriere als Gitarristin einer Punkband. Seither hat sie die Gitarrenverstärker entsorgt, Satire und Komik für sich entdeckt und zwei Chansonprogramme auf die Bühne gebracht. Mit der Figur des Hippiemädchens «Luna», gewinnt Lisa Catena im Mai 2012 das Kabarettcasting der Oltner Kabarett-Tage. Mit dem Förderpreis entsteht das abendfüllende Programm «Wäutfriede».

2013 beschert Preisregen: Als erste Frau überhaupt gewinnt Lisa Catena den „Swiss Comedy Award 2013“ sowie „De goldig Biberflade“ der Appenzeller Kabarett-Tage. Der “Wäutfriede” schafft es auf Anhieb ins Comedy Rating 2013 der Sonntagszeitung.
Chilbi Baar – Geisterbar: Bar zum lustigen Grabstein

15. – 16. November 2014

GeisterBild

 

 

 

 

 

 

 

Diktatoren – eine Installation von Oliver Ziltener

Kunstkiosk DiktatorenVernissage: Freitag, 29. August 2104, 17 – 20 Uhr

Offen: Samstags, 10 – 14 Uhr

Zuger Kunstnacht: Samstag, 6. September 2014, 19 – 23 Uhr

 

Eine Rauminstallation mit Diktatoren.

Die Wände des Kunstkioskes sind nicht wieder zu erkennen. Sie sind ausgefüllt mit Bildern von 400 Diktatoren der Gegenwart und Vergangenheit, welche der Künstler Oliver Ziltener gesammelt und installiert hat.

Beim Sammeln muss sich Oliver Ziltener immer wieder die Frage stellen, wer in sein Kabinett des Grauens gehört. Wer für die einen ein Freiheitskämpfer ist, ist für andere ein Diktator. Gibt es wirklich so wenige Diktatorinnen? Schützt die Direkte Demokratie ewig vor Diktatur?

Der Besucher ist herzlich eingeladen, Weltherrschaft zu „spielen“. Wieviel Diktator steckt in dir?

 

Brigitt Andermann und Sabine de Spindler – Artists in Residence

Bildschirmfoto 2014-05-15 um 22.49.54 Uhr

Sabine de Spindler und Brigitt Andermatt haben eine Woche lang den  KunstKiosk in ein Atelier verwandelt.

In Zusammenarbeit mit der Kunstfigur „Mr. Boston“ sind Illustrationen, Malereine, Fotos und Installationen entstanden. Die Werke sind bis Ende August im KunstKiosk ausgestellt und die Ausstellung kann nach Voranmeldung privat besucht werden.

Wenden Sie Sich bei Interesse per Mail an Brigitt Andermatt oder an Sabine de Spindler. Sie öffnen Ihnen gerne die Tür und zeigen Ihnen unsere Werke.

mail(@)brigittandermatt.ch        sabine(@)despindler.ch

 

 

«ODE AN DICH!» Menschen im Gegenstrom: Heinz Schoch (1926-1981) – Ein Baarer Original

Eine Spurensuchevon Maria Greco | Maya Kägi | Franziska Amstad

Ausstellung vom 2.-24. Mai 2014

Heinz Schoch

Bildschirmfoto 2014-04-30 um 17.50.50 UhrAlso was war das denn nun für ein Mensch, dieser Weltleider und Strassenphilosoph, der im weissen Ingenieur-Mantel seine Gedichte deklamierend durch die Baarer Gassen wandelte? Ein Spinner, ein Grenzgänger zwischen Wahnsinn und Genie? Ein Original, so berichtet man uns. Ein Mensch im Gegenstrom, der seine Narrenfreiheit in gleichen Massen geniessen und erleiden kann und der im heutigen Baar praktisch von der Bildfläche verschwunden ist.

Heinz SchochDie hinterlassenen Dokumente wurden von Brigitte Moser gesammelt und unter dem Titel «Ode an Dich! Beobachtungen und Gedanken aus Baar 1975-1980» 1996 im Eigenverlag veröffentlicht. Diese schriftliche, wenig bekannte Dokumentation versammelt Briefe, Gedichte, Pamphlete, Tagebuchfragmente, illustrierte Kochanleitungen und Fotografien von Heinz Schoch.

 

Rathus Schüür – Ping-Pong – Das aktuelle Gespräch : Sonntag, 18. Mai 2014, 10.30 Uhr

Urs Perner unterhält sich mit Brigitte Moser, Gerda Müller, Maria Greco und Berty Zeiter über Heinz Schoch, ein Baarer Original, das von 1971 bis 1981 in Baar lebte.

Wer gilt als Original und was zeichnet solche Menschen aus? Menschen, die in der Gesellschaft als Grenzgänger, Spinner, Eigenbrötler gelten. Haben solche Menschen in unserer Gesellschaft noch Platz?

Im Anschluss an das Ping-Pong Gespräch besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Kunstkiosk zu besuchen. 12.15 – 14 Uhr.

Baar macht Kultur – Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Baar

 

Wechselspiel

Bildschirmfoto 2014-03-26 um 22.40.12 Uhr

Vernissage: Freitag, 11. April 2014, 17 – 21 Uhr

Öffnungszeiten:
Freitag, 25. April, 17 -20 Uhr
Samstag, 12. April, 19. April, 26. April, 10 – 14 Uhr
Ostermontag, 21. April, 12 -16 Uhr

 

Heidi Nil Eva Christen Inés HubacherEine Ausstellung von

Eva Christen / Inés Hubacher / Heidi Nil

 

Die drei Künstlerinnen arbeiten seit mehr als zehn Jahren im gleichen Atelier. Nebst der eigenständigen Arbeit an individuellen Themen spannen sie ab und zu für grössere Projekte zusammen. Letztes Jahr entstand mit einer weiteren Atelierkollegin die Installation Fluren anlässlich der Ausstellung Skulpturen in Baar.

«Wechselspiel» zeigt Auszüge aus einem Projekt der drei Künstlerinnen. Jede Künstlerin schuf eine Vorlage, welche weitergereicht und neu bearbeitet wurde. Jedes Bild ist eine Reaktion auf die Arbeit der Vorgängerin – ein Spiel mit Anknüpfungspunkten, Formen, Farben, Bildausschnitten und -inhalten.

Eva Christen

Oft sind Alltagssituationen oder Gegenstände aus dem Alltag mein Thema. So versuche ich die Besonderheiten im Alltag oder die Abweichungen in den Wiederholungen des Alltags zu sehen. Diese halte ich fotografisch fest, verdichte sie und setze sie in verschiedenen Techniken um.

  • Papierarbeiten: Graphit, Pastellkreide, Farbstift, Acryl
  • Drucktechniken: Linoldruck, Radierung, Collage
  • Fotografie: digitale Fotografie, teilweise bearbeitet; analoge Fotografie: Camera obscura
  • Objekte: Papiermaché, Holz, verschiedene Materialien

Inés Hubacher

Meine Arbeiten beschäftigen sich meist mit Aspekten der Wahrnehmung. Das können beispielsweise Phänomene wie Licht und Schatten sein, die mir zur Hinterfragung unserer Sehgewohnheiten dienen, oder Fragen, wie wir Bilder wahrnehmen und mit der täglichen Bilderflut in den Medien umgehen. Zur Umsetzung der Gestaltungsideen arbeite ich mit verschiedenen Medien wie Zeichnung, Collage, Monotypie, Objekt, Skulptur und Installation.

Bevorzugte Materialien sind Kohle, Graphit und Pastellkreide für zweidimensionale Arbeiten sowie Wachs, Gips, Papier und Karton für dreidimensionale Werke.

Weitere Informationen auf www.ineshubacher.ch

Heidi Nil

Inspiration für meine Arbeiten finde ich im Alltag und auf Reisen. Situationen, oft flüchtig aufgenommen, werden später erinnert und umgesetzt. Meistens bilden Fotos die Grundlage.

Bei der Umsetzung, die oft in Schwarzweiss erfolgt, bediene ich mich verschiedener Techniken wie Zeichnung, Radierung oder Linoldruck. Licht und dessen Auswirkung sind wichtige Elemente bei der Darstellung. Ein bevorzugtes Werkzeug ist Kohle. Ich arbeite oft in Serien. So kann ich ein Thema vertiefen oder Geschichten entwickeln.

Weitere Medien: Malerei, Holzschnitt, Collage, Installation

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«Boxfish & Co.» – Ein Unterwasserwelt-Projekt von Myrtha Steiner, Zürich

Vernissage: Freitag, 7. März 2014, 17 – 20 Uhr
Fisch Bar Freitag, 14. und 21. März 2014, 17 – 20 Uhr
Apéro mit Kollekte, Die Künstlerin schenkt aus
Finnissage: Samstag, 29. März 2014
Öffnungszeiten Kunstkiosk Baar: Samstag, 10 – 14 Uhr

Myrtha Steiner
«Im Jahre 2004 habe ich in Singapore gelebt, dort gemalt und gezeichnet. Ich habe Tauchen gelernt und damit eine wunderbare, zauberhafte neue Welt entdeckt: die Welt der Korallenriffe und des Meeresgetiers.

Bildschirmfoto 2014-02-23 um 22.20.03 Uhr

In 52 Tauchgängen, während 2382 Minuten unter dem Meeresspiegel, beobachtete ich die Flora und Fauna im Südchinesischen Meer mit zunehmender Faszination. Freundliche Fische, kantige Muscheln, bizarre Formen, geheimnisvolle Formationen, fliessende Übergänge von Pflanzen zu Tieren, das Verschwinden von gelben und roten Farben beim tiefer Sinken – kein Tauchgang war ohne Neuentdeckungen. Ich habe meinen Wortschatz um Dutzende von Begriffen erweitert, um die zumindest benennbaren Unterwasserkreaturen aufzählen zu können, neben dem Vielen, das namenlos im Riff wächst und gedeiht. Ein scheinbar unerschöpflicher Erfindungsgeist der Natur, der sich vor meinen Augen ausgebreitet hat, ständig für neues Staunen und Entzücken sorgte und Anregung ohne Ende bot.

Diese Welt möchte ich in meinem Buch darstellen. Es wird eine Sammlung von Skizzen und Augenblicken, von Bewegungen und Gestaltungen in abstrahierter Form werden. In dem Buch soll keine Abbildung der realen Unterwasserwelt entstehen, sondern eine Interpretation in der mir eigenen künstlerischen Sprache.

Der gestalterische Prozess der Bildfindung und dazu die technischen Tücken des
Lithografierens sind zeitlich nicht genau berechenbare Prozesse. Da ich alle Blätter mit der Handdruckpresse drucke und allein in meiner Druckwerkstatt arbeite, ist der Produktionsprozess langsam und zieht
sich über Jahre hin.»

Ein Unterwasserwelt-Projekt von Myrtha Steiner, Zürich
Produkt: Buch, gebunden
Format: 18 x 11 cm
Seitenzahl: ca. 600
Auflage: 12 und 1 EA
Material: Verschiedene Papiersorten, Karton-Umschlag
Technik: Lithografie, Handabzüge

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Fischsuppe – Grafische Arbeiten von Gianni Fabris

Vernissage: Donnerstag 6. Februar 18 – 20 Uhr

Öffnungszeiten : Samstag 8. Februar / 15. Februar 10 – 12 Uhr

Bildschirmfoto 2014-01-29 um 9.13.50 UhrGianni Fabris zeigt in der Ausstellung die Dokumentation zu seiner Abschlussarbeit der Fachklasse Grafik in Luzern zum Thema “Fisch”.

Seine Arbeiten folgen dem Fisch aus dem Wasser in unsere Teller und Köpfe. Woher nehmen wir uns das Recht Fische zu angeln? Liegt es daran, dass der Fisch einfach nicht protestieren kann?!

Gianni ist 1992 in Baar geboren und lebt heute noch dort. 2013 verbrachte er 5 Monate in Berlin für ein Praktikum in einem Grafik Studio. Die Erfahrungen während dieser Zeit haben seine typografischen Arbeiten stark geprägt.

Bildschirmfoto 2014-02-03 um 22.53.27 UhrSein grosses Interesse an Illustration, Typografie und Fotografie im Wechselspiel ist in seinen Arbeiten sichtbar. Weitere Beispiele findet ihr auf seiner Homepage www.giannifabris.ch

 

 

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Abfallkalender – Ausstellung von Thomas Lötscher alias VeriAbfallkalender Ausstellung

5. Oktober bis 2. November 2013

Vernissage: Samstag, 10 – 14 Uhr

geöffnet jeweils am Samstag von 10 – 14 Uhr

 

Das einzigartige Abfallkalender-Archiv ist exklusiv erstmals im Kunstkiosk Baar zu sehen.

Bildschirmfoto 2013-09-29 um 20.32.45 UhrDer Kabarettist Thomas Lötscher ist als „Veri“ mit seinem letzten Programm “Ab- und Zufälle” bis März 2013 über 100 Mal in der ganzen Schweiz aufgetreten, zurzeit sind weitere Auftritte im grenznahen Deutschland geplant. Bei der Entwicklung seines Leergangs für artgerechte Entsorung musste er leider feststellen, dass das einzigartige Schweizer Kulturgut “Abfallkalender” vom Aussterben bedroht ist, da Gemeinden „Entsorgungsverbände“ gründen, welche mit Standards der unendlichen Vielfalt der Abfallkalender der Garaus machen. Neben den Verbänden haben auch die vielen Gemeindefusionen über 500 Abfallkalender zum Verschwinden gebracht. Mit seinem Abfallkalender-Archiv möchte Thomas Lötscher diesem Schweizer Kulturgut ein Vermächtnis setzen. Entdecken Sie Schweizer Behördenkultur gespickt mit kreativen Wortschöpfungen und witzigen Pictogrammen – exklusiv im Kunstkiosk Baar.

Bildschirmfoto 2013-09-29 um 20.32.31 Uhr

Thomas Lötscher lebt in Malters, ist gelernter Wirtschaftsinformatiker und tritt seit 2004 als „Veri“ auf. Nicht nur die Schweizer Medien sind auf ihn aufmerksam geworden, auch in Süddeutschland erntet er Applaus und Preise.

 

 

Kunstkiosk  – Kunstkiosk – Kunstkiosk – Kunstkiosk

 

Ausstellung „Baarer Geschichten“ von Barbara Baumann

Vom 14. September  bis 28. September 2013, 10.00 bis 14.00 Uhr

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Geöffnet jeweils am Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

Ist Baar schön? Klares ja. Wenn auch manchmal erst auf den zweiten Blick.

Barbara Baumann liebt Muster und Strukturen. Ausserdem ist sie eine Sammlerin. Diesen Sommer hat sie mit dem Fotoapparat Baarer Muster und Baarer Strukturen gesammelt. Sie musste nicht weit suchen, die meisten Bilder entstanden auf Wegen und an Orten, an denen sie fast täglich unterwegs ist. Unzählige kleinformatige Bilder sind dabei entstanden. Die Bilder zeigen Ausschnitte von Baar, die ihre Schönheit erst auf den zweiten Blick offenbaren. Die Regelmässigkeit eines Zaunes, der Charme eines verwitterten Fensters, die kühle und klare Fassade eines Neubaus um nur drei davon zu nennen.

Die Papiergestalterin hat diese Bilder zu Kompositionen zusammengenäht, die Geschichten erzählen. Baarer Geschichten. Von Kunst und Alltag, von Glanz und Staub, von Bekanntem und Fremden.

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